Filmmusik im DEFA-Film [folgt]

[Inhaltsüberblick; vollständige Fassung folgt]

Zur Geschichte der DEFA-Musik 1946–1993

1. Zur gesellschaftlichen Bedeutung der DEFA-Spielfilmmusik in der Kulturpolitik der DDR

2. Die personelle Situation nach 1945 (eine kleine Bestandsaufnahme und typologische Skizze der nach Kriegsende für die Filmarbeit zur Verfügung stehenden Komponisten)

3. Umbruch und Kontinuität. Die antifaschistisch-demokratische Phase von 1946 (Die Mörder sind unter uns) bis 1949 (Unser täglich Brot)

4. Das stalinistisch geprägte Jahrfünft von 1950 (Der Rat der Götter) bis 1954/55 (Thälmann-Filme)

5. Leichtes politisches „Tauwetter“. Neorealistische Ansätze in den Berlin-Filmen (Berlin – Ecke Schönhauser). Unterschiedliche Ansätze zu einem musikdramaturgischen und -stilistischen Wandel in den Jahren 1955 bis 1960 (Beispielfilme: Lissy; Die Hexen von Salem; Sie nannten ihn Amigo). Das Wirken der Eisler-Schüler (Kochan: Bärenburger Schnurre; Asriel: Der Lotterieschwede).

6. Neue filmmusikalische Konzeptionen in den 1960er Jahren.

Beispielfilme: Der schweigende Stern; Fünf Patronenhülsen; Der Fall Gleiwitz; Auf der Sonnenseite; Das zweite Gleis; Der verlorene Engel; Heißer Sommer.

7. Das Intermezzo der „Neuen Musik“ im DEFA-Spielfilm und die politisch geforderte Dominanz der Unterhaltung in den 1970er und 1980er Jahren. Beispielfilme: Leichsache Zernik; Tecumseh; Leben mit Uwe; Till Eulenspiegel; Die Legende von Paul und Paula; Solo Sunny; Dein unbekannter Bruder; Insel der Schwäne.

8. Epilog: Die filmmusikalische Situation in den letzten Jahren der DEFA bis zu ihrer Auflösung von 1990 (Die Architekten) bis 1993 (Novalis – Die blaue Blume).

Autor:innen

Filmmusik im DEFA-Film [folgt]

Zitierempfehlung

Wolfgang Thiel, Artikel „Filmmusik im DEFA-Film [folgt]“, in: Musikgeschichte Online, hg. von Lars Klingberg, Nina Noeske und Matthias Tischer, 2018ff. Stand vom 14.09.2022, online verfügbar unter https://mugo.hfmt-hamburg.de/de/topics/filmmusik-im-defa-film-folgt, zuletzt abgerufen am 26.09.2022.